Das Forschungsteam

Dr. Albrecht Lindner, Projektleiter, (geb. 12.3.1953 in Hannover). Aufgewachsen in Hannover, studierte Psychologie in Hamburg. Erlangung des Doktorgrades durch die Forschungsarbeit mit dem Titel „Wahrnehmungsstörungen bei Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung von autistisch diagnostizierten Kindern“. Im Frühjahr 1985 folgt er dem Ruf der Uni Freiburg und wird aufgrund seiner Forschungen bald Mitglied beim Institut für Parapsychologie. Lindner ist verheiratet mit Beate Lindner-Bischoff, Studienrätin an der Gesamtschule in Lörrach. Das Paar hat zwei Kinder (Robert, geb. 1980 und Lisa, geb. 1984). Er veröffentlichte einige Artikel zum Thema „Poltergeister und Hauntings“ und konzentrierte sich dabei vornehmlich auf mögliche psychische Störungen bei den Rezipienten. Besonders beachtet wurde seine Studie über die damals 15 jährige Anna K. in einem kleinen Dorf im Elsass. Lindner konnte die angeblichen Poltergeist – und Dämonenbefall-Phänomene, unter denen Anna K. litt als Resultate einer tiefen Persönlichkeitsstörung erklären. Ihm gelangen dabei einige, in der Fachwelt viel beachtete Versuchsreihen. Überschattet wurde der Fall durch den anschließenden Selbstmord von Anna K. in der Psychiatrie in Straßburg.

 

Thomas Laufer, wissenschaftlicher Assistent (geb. 26.5.1972 in Nürnberg). Spezialisierte sich eigentlich auf klinische Psychologie und kam nach einem zweijährigen Aufenthalt in London an das Institut nach Freiburg. Thomas hat Dr. Lindner von Anfang an bei diversen Forschungsaufträgen unterstützt und ist vor allem wegen seiner einfühlsamen Recherchearbeit und Interviewführung dabei. Er ist geübt beim Durchführen von Befragungen und psychologischer Anamnese. Auch beim Beschaffen von scheinbar verschollenen Materialien im Rahmen der Vorbereitungen war Thomas sehr hilfreich.


Dr. Marianne Weimar
, Institutskollegin, Expertin für Jenseitserfahrungen und White Noise Phänomene (geb. 23.11.1955 in Köln). Ebenfalls Psychologiestudium und seit 1986 am Institut in Freiburg. Marianne ist eine loyale Kollegin von Lindner und steht ihm vor allem bei seinen Kämpfen mit der Institutsleitung hilfreich zur Seite. Sie ist alleinstehend.

Marianne ist seit einem verstörenden Projekt Mitte der 90er Jahre in Norditalien besessen von der Erforschung von Kontakten mit dem Jenseits: sie war für das Institut bei einem geheimen Exorzismus des Vatikan anwesend und sollte als neutrale Person die Vorgänge beobachten, als plötzlich aus dem „besessenen“ Patienten ihre vier Jahre zuvor verstorbene Mutter sprach und sie warnte, sich „in die Totennetze einzuklinken“. Sie setzte ein halbes Jahr aus und war selbst in psychologischer Betreuung.

 

 

Max Reekers (geb. 12.8.1972) und seine Frau Christine (geb. 3.10.1973) sind Experten für Abhör- und Aufnahmetechnik. Sie haben bereits für den BND und für diverse wissenschaftliche Institute gearbeitet und ihre versierten technischen Kenntnisse zur Verfügung gestellt. Die beiden haben gemeinsam mit einer Tonfirma ganz besonders empfindliche Mikrofone entwickelt und ein computergesteuertes Aufnahmeverfahren entworfen, was eine komplette Überwachung des Hauses ermöglichen soll. Die Aufnahmen nehmen auch niedrige Frequenzen und vom menschlichen Ohr eigentlich nicht mehr wahrnehmbare Signale auf und machen diese automatisch hörbar.

 

 

Bruder Matthias, Kapuzinermönch und Berater (geb. 19.2.1977). Kommt aus dem nahe gelegenen Kloster in Rapperswill. Dr. Lindner hatte mit Bruder Matthias Kontakt aufgenommen, von ihm Aufzeichnungen aus der Klosterbibliothek bekommen und ihn zur Mitarbeit vor Ort im Lufer Haus bewegen können. Bruder Matthias soll einen fachlich-theologischen Blick auf die möglichen Geschehnisse werfen und das Team beraten.